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Zukunftsängste: Das sind Anlaufstellen für junge Erwachsene


Bild: Zacharie Scheurer/dpa-tmn

Viele junge Menschen in Deutschland empfinden Zukunftsängste. Neben der weltpolitischen und wirtschaftlichen Lage spielt zum Beispiel auch der zunehmende Einfluss Künstlicher Intelligenz eine Rolle. Manche schaffen es aus eigenem Antrieb, aus der Spirale der Angst herauszukommen und für sich Lösungen zu finden. Andere tun sich damit schwer und benötigen professionelle Hilfe.

«Eine mögliche Anlaufstelle für Studierende sind die psychologischen Beratungsstellen an den Hochschulen», sagt der Berliner Psychologe René Träder. Auch psychosoziale Beratungsstellen der Wohlfahrtsverbände Caritas und Diakonie bieten Hilfe.

Weitere mögliche Anlaufstellen sind zum Beispiel: 

  • Krisenchat: https://www.krisenchat.de/ - ein Chat-Angebot für junge Erwachsene unter 25
  • U25 – Mailberatung: https://www.u25-deutschland.de/ - vertrauliche Mailberatung für unter 25-Jährige in Krisen
  • Telefonseelsorge: https://www.telefonseelsorge.de/ - rund um die Uhr sind Fachleute auch unter den Rufnummern 0800/111 0 111, 0800/111 0 222 oder 116 123 kostenfrei und anonym erreichbar
  • Angstambulanzen: Eine weitere Anlaufstelle können Angstambulanzen von Kliniken sein; dafür das Wort «Angstambulanz» und den eigenen Wohnort in einer Suchmaschine im Internet eingeben.

«Wer von Zukunftsangst geplagt ist, sollte auch keine Scham haben, psychotherapeutische Hilfe in Anspruch zu nehmen», sagt Träder. Erste Anlaufstelle für eine weitere Vermittlung ist in der Regel die hausärztliche Praxis.


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(09.06.2026)